


Uralter Siedlungsboden ist das Gebiet um den
sagenumwobenen Hemmaberg, wo sich im 5./6. Jahrhundert das größte frühchristliche
Pilgerzentrum Mitteleuropas befand. An seinem Fuße liegt die römische Straßenstadt
"Juenna", das heutige Globasnitz, von der das Jauntal seinen Namen
erhielt.
Den aussichtsreichen Hemmaberg erreicht man von Globasnitz auf 4 km asphaltierter Straße. Auf dem Plateau sind ein Parkplatz sowie eine Umkehrmöglichkeit für Busse vorhanden. Die archäologischen Ausgrabungen erreicht man in 10 Minuten zu Fuß.
Sehenswert ist auch das Schloss Elberstein in
der Ortsmitte von Globasnitz, erbaut vorn Künstler Johann Elbe. Majestätisch ragen die sieben Türme in den Himmel. Dennoch hat hier nie ein
König residiert. Es handelt sich nämlich um einen Bau aus unseren Tagen, von
dem ein Mann von Kindestagen an geträumt hat und dieses Schloss mit eigenen
Händen Wirklichkeit werden ließ. Er heißt "Hans Elbe", von Beruf
Tischler, und aus Berufung Gesamtbaumeister, denn alles in und an seinem Schloss
ist selbstgemacht. Nach erster Verwunderung - 1982, als die Schlosstürme in den
Himmel wachsen - gewöhnten sich die Ortsbewohner rasch an die Neuheit, die nicht
nur zur Touristenattraktion sondern auch zum
heimlichen
Wahrzeichen von Globasnitz
wurde.
Neben den wertvollen Mosaiken zeigt das Antikenmuseum - am Fuße des Hemmaberges - spätantiken Frauenschmuck aus mehr als 120 freigelegten Gräbern und sonstige Funde der Ausgrabungen auf dem Hemmaberg. Marmorreliefs, Inschriften, Architekturteile und Grabfunde ergänzen das Bild der römischen Antike im Raum von Globasnitz.
Der
Klopeiner See liegt etwa 446 m hoch, ist 1.8 km lang, 900 m breit und ca. 48 m
tief. Er ist der wärmste Badesee Österreichs (bis 28°) und bietet in der
obersten Schicht (Badeschicht) gute Gewässerqualität. Der östlich von
Klagenfurt bzw. zw. Völkermarkter Stausee im Norden und Turnersee im Süden
gelegene Klopeiner See ist touristisch intensiv genutzt.
Mit dem Fahrrad zum See ist bei uns kein Problem, denn auf schönen Radwegen erreichen Sie den familienfreundlichen Sonnegger See - mit großer Wasserrutsche.
Der
Pirkdorfer See ist ein idyllischer Badesee am Fuße der Petzen (Teil der
Karawanken Petzengebiet 2.114 m). Im Sommer beträgt die Wassertemperatur bis zu
27 Grad. Im Winter friert er ganz zu und verwandelt sich in ein Eislaufparadies
(3 ha geräumte Natureisfläche).
Die Petzen (2.114m) ist
quasi der Hausberg der Region. Sommer wie Winter strömen die Menschen auf
diesen Berg um seine wunderbaren Wanderwege bzw. Skipisten zu nutzen. Die
Einseilumlaufbahn mit 46 geschlossenen Kabinen bringt Sie in nur 10 Minuten zur
Bergstation. Von dort führen Sie gut markierte Wanderwege kreuz und quer über
den Berg. Im Winter werden Sie von 6 modernen Liften bergauf transportiert.
Damit auch im Tal genügend Schnee ist, gibt es moderne Beschneiungsanlagen.
Die Wackendorfer
Almhütte bietet ein ideales Ziel für alle Wanderfreunde und naturverbundenen
Menschen. Sie bietet sich als Ausgangs- und Zielpunkt einer ausgedehnten
Wanderung auf die Petzen an, es besteht die Möglichkeit der Übernachtung und
es erwartet den hungrigen und durstigen Wanderer ein überaus freundlicher
Almhirte mit ausgewählten Spezialitäten.